Die EU-Einlagensicherung ist eines der wichtigsten Schutzinstrumente für Sparer in Europa. Sie garantiert, dass Privatanleger bis zu einer bestimmten Höhe pro Bank vor Verlusten geschützt sind — selbst im Fall einer Bankinsolvenz.

Was ist die EU-Einlagensicherung?

Seit der EU-Richtlinie 2014/49/EU sind alle Mitgliedsstaaten verpflichtet, eine einheitliche Einlagensicherung von mindestens 100.000 € pro Anleger und Bank zu gewährleisten. Diese Sicherung greift automatisch.

Sollte Ihre Bank insolvent werden, erhalten Sie binnen 7 Arbeitstagen Ihr Kapital bis zur Sicherungsgrenze ausgezahlt.

Was ist abgesichert?

  • Tagesgeld- und Festgeld-Einlagen
  • Girokonto-Guthaben
  • Sparbücher und Sparbriefe

Was ist NICHT abgesichert?

  • Aktien, ETFs, Fonds und andere Wertpapiere
  • Krypto-Werte
  • Inhaberschuldverschreibungen

Höhere Beträge: So sichern Sie über 100.000 € ab

Die 100.000-€-Grenze gilt pro Anleger pro Bank. Wer höhere Beträge sicher anlegen möchte, sollte das Vermögen auf mehrere Banken verteilen. Wir profitieren von einem Netzwerk aus über 50 EU-Banken — wir verteilen Ihr Festgeld auf Wunsch automatisch optimal.

Sonderschutz in bestimmten Fällen

In Sonderfällen (etwa Verkauf einer Immobilie, Erbschaft, Scheidungsabfindung) erhöht sich der Schutz für maximal sechs Monate auf bis zu 500.000 €. Voraussetzung ist eine entsprechende Meldung bei der Bank.

Welche Banken sind besonders sicher?

Innerhalb der EU sind alle Banken durch die nationale Einlagensicherung geschützt. Es gibt jedoch Länder mit besonders stabilen Sicherungssystemen, etwa Deutschland, Frankreich und die Niederlande.

Fazit

Die EU-Einlagensicherung macht Festgeld zu einer der sichersten Anlageformen überhaupt. In Kombination mit einer cleveren Verteilung auf mehrere Banken können auch sehr hohe Beträge nahezu risikolos angelegt werden.